Die Historie...
Es begann vor langer Zeit.......
in der Zeit der Shang Dynastie in China, also vor über 3000 Jahren. In dieser vergleichsweise friedlichen Zeit war das Krankheits-
verständnis der Menschen geprägt von der Einheit von Körper, Seele, sozialem Umfeld und Natur; eine Sicht, die sich bis heute in der TCM erhalten hat.
Erste genaue Anweisungen finden sich aus der Zeit des sog. Goldenen Zeitalters, das geprägt von Taoismus und Konfuzianismus, nach rationalen Ursachen und Zusammenhängen suchte. Hier entstanden auch die ersten theoretischen Modelle zu den fünf Elementen, den Meridianen, Qi, Yin und Yang. Auch wenn zwischenzeitlich die chinesische Medizin im 19. Jahrhundert von der westlichen Medizin in den Hintergrund gedrängt wurde, so erfuhr sie unter Mao eine große Förderung. Sie wurde weiterentwickelt, Schädel-, Ohr-, Handakupunktur entstanden.
Das Interesse der westlichen Welt beschränkte sich zunächst auf die schmerzstillende Wirkung der Akupunktur, doch die Indikationen nehmen ständig zu. Die WHO hat bereits 1975 eine umfangreiche Liste der mit Akupunktur erfolgreich zu behandelnden Krankheiten aufgestellt. Diese geht weit über die von den deutschen Krankenkassen bezahlten Indikationen wie chronischen Rücken-und Knieschmerz hinaus. Sehr viele Krankheitsbilder sprechen auf die Therapie nach TCM an, vieles kann geheilt werden. Besonders akute Erkrankungen sind oft schnell vergessen bei entsprechender Behandlung.